Sonntag, 25. April 2010

Le Betone!

Der nächste Fangebericht für unseren Blog... und schon langsam nimmt der Blog auch richtig Form an!

Diesesmal gings nicht zur Inke, nein sondern zum Jöss2. Neues Gewässer "hmpf" dachten wir uns! Das wird schwierig gleich auf anhieb gut zu Fangen. Doch wir bekamen tolle infos von einem Angelkollegen. Diese Infos setzten wir auch in die Tat um!

Am Freitag um circa 14 Uhr waren wir am Teich. War gar nicht so leicht zu finden. Da die FZZ-Anlage ja rießengroß ist und 5 Teiche umfasst. Das Tackle wurde gleich aufgebaut und die Ruten montiert. Später wurden die Ruten mit der Hand ausgeworfen.. was sich jedoch als Fehler erbrachte! Später holten wir dann doch ein kleines Vereinsboot und brachten die Ruten auf unsere Spods. Ein Futterplatz wurde circa 10 Meter vor unserem Ufer angelegt. Die anderen Ruten wurden am Gegenufer platziert.

Die erste Nacht bzw. Tag brachte uns gar nix ein... nicht ein Piepser!!!
Aber so gings nicht nur uns die neben uns hatten auch rein gar nichts. So tranken wir gemütlich 4 Bier und 3 Jägermeister ;-)

Wir hofften stark auf die zweite Nacht und brachten unsere Köder neu aus. Dannach vollzogten wir unser Jägermeister Ritual!

Die ganze nach über passierte überhaupt nichts. Doch dann plötzlich um 5 Uhr ging Uwes Funkbox an und hollte uns aus dem Schlaf. Es war die linke Rute, es war der Futterplatz den wir am ersten Tag angelegt hatten. Ein schneller aber harter Drill verschaften Uwe einen schönen 16,8 Kilo Schuppenkarpfen. Dann folgte das Übliche. Foto, Fisch zurück ins Wasser, neu Aufködern und Rute wieder raus ins Wasser.

Ich dachte mir schon.. auweh es ist schon bald hell. Hatt mir diese Nacht wieder nichts gebracht? Wir legten uns wieder schlafen. Aber wir konnten nicht lange schlafen!! Meine Funkbox machte um 6 Uhr zögerhafte Piepser!

Nach kurzem überlegen ging ich dann zum Rod Pod... es ging wieder nur pieps, pieps.. mehr nicht! Es war die Rute am Gegenufer die auf einer Distanz von circa 150 Metern draußen lag.

Ich nahm die Rute und probierte einen festen Anschlag auf die Distanz durchzubringen... doch nichts.. ich kurbelte ein paar Meter Schnur ein und auf einmal merkte ich es hängt was.

Was darauf folgte war der wahnsinn.. der beste Drill in meinem Leben. Der Fisch zog als gäbe es kein Morgen!

Ich musste ins Boot.. also stieg ich ins Boot und Drillte den Fisch unglaubliche 30 min. Natürlich hab ich den Kescher vergessen und Uwe musste mit einem zweiten Boot nachkommen.  Leider wurde aber nix aus dem Keschern der Fisch wollte sich auf offenen Wasser nicht geschlagen geben. Darauf beschloss Uwe mein Boot abzuschleppen. Also ging das ganze wieder retour!

Am Ufer angekommen konnten wir denn Fisch dann endlich landen! Yeessssssss! Ein 19 Kilo Two Tone dazu kam dann auch noch das ich meinen PB auf 19 Kilo hochschraubte!

Nach dem stressigen Drill konnte ich endlich bei einer Zigarette relaxen.

Wir konnten dann beide mit einen gutem Gewissen nach Hause fahren..




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